Der Weg ist das Ziel

Ein Nicaragua-Aufenthalt von Februar bis Juni 2013 war für mich ein Aufbruch im doppelten Sinn. Ich hatte mich nach Mittelamerika begeben, um Kleinbauern und Kooperativenmitarbeiter kennenzulernen und mir vor Ort ein eigenes Bild vom Effekt des Fairen Handels machen zu können. Die Reise sollte mir Einblicke in die Lebenswirklichkeit im globalen Süden und den Impuls für eine berufliche Kurskorrektur geben: Wenige Monate später war CAFE CHAVALO geboren.

Regelmäßiger Austausch und mehr Wertschöpfung vor Ort
Einmal jährlich besuche ich meine Handelspartner in Nicaragua, um mich über deren Lebenswirklichkeit zu informieren und im gemeinsamen Dialog die nächsten Schritte für CAFE CHAVALO zu planen. Denn ich möchte die Produzenten in Nicaragua möglichst unmittelbar in die Entwicklung meines Projektes einbeziehen. Eines der wichtigsten Ziele dabei ist es, mehr Wertschöpfung nach Nicaragua zu verlagern.

Produkte mit Geschichte
CAFE CHAVALO versteht sich als Brücke zwischen den Konsumenten in Deutschland und den Produzenten in Nicaragua. Neben dem Verkauf alternativ gehandelter Produkte spielt die Informationsarbeit für mich eine besonders wichtige Rolle. Über die aktuelle Situation in Nicaragua sowie die unterschiedlichen Lebensrealitäten informiere ich online und gerne auch bei Vortragsabenden.

Ein anderes Wirtschaften ist möglich
Profitmaximierung und Ellenbogenmentalität haben in meinen Augen keine Zukunft. Ich glaube an einen solidarischen und transparenten Handel, der allen Beteiligten dient und die Umwelt nicht maßlos belastet.