Unsere Genossenschaft
Café Chavalo ist eine Genossenschaft aus Leipzig.
Seit 2015 importieren wir Bio-Kaffee aus Nicaragua. Doch Kaffee ist für uns mehr als ein Preis an der Börse. Denn dieser sagt nichts darüber aus, unter welchen Bedingungen die Kaffeefamilien vor Ort leben und ihren Kaffee produzieren.
Wir machen es anders: Für uns beginnt guter Handel mit langfristiger Zusammenarbeit, gegenseitigem Austausch und dem Blick darauf, was die Kaffeefamilien vor Ort brauchen. Wir arbeiten mit Kooperativen in Nicaragua zusmmen, beziehen von ihnen Bio-Kaffee und gestalten unsere Handelsbeziehungen gemeinsam mit uneren Partnern. Dafür sind wir bereit, neue Wege zu gehen.
Die Genossenschaft ist für uns die ideale Rechtsform dafür: Denn Genossenschaften gehören ihren Mitgliedern, die gemeinsam über wichtige Fragen entscheiden. Wir möchten wirtschaftlich tragfähig arbeiten, ohne dabei die maximale Rendite in den Mittelpunkt zu stellen. Unser Ziel sind langfristige Beziehungen, die für alle Beteitligten funktionieren.
Wenn wir morgen noch guten Kaffee trinken möchten, müssen wir heute für die richtigen Voraussetzungen sorgen.
Das schaffen wir nur gemeinsam!
Die Bauern in Nicaragua sind Teil der Genossenscahft Café Chavalo in Deutschland
Werde Mitglied bei Chavalo
Du möchtest uns auf unserem Weg begleiten? Dann werde Mitglied der Café Chavalo eG und unterstütze dadurch finanziell und ideell unsere Idee des anderen Wirtschaftens:
Wir setzen auf langfristige Partnerschaften und kaufen unseren Kaffee in Nicaragua bei zwei Kooperativen ein, mit denen wir schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind.
Unsere Einkaufspreise und Konditionen besprechen wir mit unseren Partnerkooperativen in Nicaragua und vereinbaren sei im gemeinsamen Austausch.
Auch die Bedingungen, unter denen unser Kaffee angebaut wird, sind uns wichtig. Deswegen kaufen wir ausschließlich biologisch angebauten Kaffee. Dabei gelten die Vorgaben des ökologischen Landbaus.
Wir haben die ganze Lieferkette im Blick und gehen zum Beispiel auch beim Transport andere Wege: Seit 2018 wird ein Teil unseres Kaffees per Segelschiff aus Mittelamerika nach Europa gebracht. Damit zeigen wir ganz praktisch, dass ein Teil des internationalen Kaffeetransports auch per Segelschiff möglich ist.
Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern sind für uns keine Lieferanten, sondern Partner: Wir tauschen uns aus, diskutieren Vorschläge und entwickeln gemeinsame Ideen.
Du als Mitglied
Als Mitglied unserer Genossenschaft bist Du irgendwie immer mit einem Fuß in Nicaragua. Du bist Teil einer internationalen Gemeinschaft aus Kaffee-Enthusiasten.
Mitglieder können auf Wunsch zu besonderen Konditionen Kaffee bei uns einkaufen.
Wenn wir einen Jahresüberschuss erwirtschaften, können die Mitglieder in der Generalversammlung beschließen, einen Teil davon in Form einer Dividende auszuschütten.
Café Chavalo sucht keine stillen Investoren, sondern lautstarke Botschafter. Werde Mitglied und erzähle von uns.
Du hast noch Fragen? Dann nutze gerne unser Kontaktformular oder schreib uns eine E-Mail an info@cafe-chavalo.de.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir!
Du kannst es nicht erwarten und willst noch heute Deine Beitrittserklärung abschicken? Das ist spitze. Dann klicke jetzt auf "Mitglied werden". Schau Dir im Vorfeld bitte unbedingt unsere Satzung in Ruhe an und lies die FAQs am Ende dieser Seite.
Sei dabei und erlebe selbst, wie unsere Genossenschaft Früchte trägt.
Vom Einzelunternehmen zur Genossenschaft
Zunächst war Café Chavalo die Firma des Einzelunternehmers Jens Klein. Im Juni 2017 wurde daraus eine Genossenschaft. Freunde, Familienmitglieder, ein Kaffeeröster und die nicaraguanischen Kooperativen Tierra Nueva und Miraflor zählten zu den ersten Mitgliedern der Leipziger Genossenschaft. Inzwischen beteiligen sich mehr als 100 Personen und Organisationen an unserer Leipziger Genossenschaft.
Langfristige Partnerschaften sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit - innerhalb der Genossenschaft ebenso wie in der Zusammenarbeit mit unseren Handelspartnern. Die Kaffeebäuerinnen und -bauern der Agrargemeinschaften Miraflor und Tierra Nueva sind eingebunden in Diskussionen und Abstimmungen. Sie nehmen jedes Jahr online an der Generalversammlung der Café Chavalo eG teil.
Damit sind unsere Partner in Nicaragua nicht nur Lieferanten unseres Kaffees, sondern auch Mitgliedr unserer Genossenschaft und an wichtigen Entscheidungen beteiligt. Sie bringen ihre Perseptiven ein und gestalten die Zusammenarbeit mit. So wird aus einer Handelsbeziehung eine gemeinsame Genossenschaft - über Ländergrenzen hinweg.
FAQ zur Genossenschaft
Aus Überzeugung. Café Chavalo wurde seinerzeit gegründet, um Kaffee-Genossenschaften in Nicaragua zu unterstützen. Wir glauben, dass der Zusammenschluss zu Genossenschaften in vielen Bereichen ein besonders sinnvoller Weg ist. Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam Verantwortung zu tragen. Für uns steht dabei nicht die maximale Rendiete, sondern der gemeinsame Nutzen im Vordergrund. Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern organisieren gemeinsam die Weiterverarbeitung und Vermarktung ihrer Ernte - und wir organisieren gemeinsam den Import und Vertrieb in Deutschland.
Genossenschaften sind Unternehmen, die ihren Mitgliedern gehören. Sie bringen Menschen zusammen, um gemeinsame wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Ziele zu verfolgen. Die Mitglieder können über die Generalversammlung an wichtigen Entscheidungen mitwirken. Sie ist das höchste Organ der Genossenschaft und der Ort, an dem die Mitglieder ihre Stimmrechte auüben.
Du und ich. Unsere Mitglieder sind ein bunter Haufen im besten Sinne. Vereine und Unternehmen zählen ebenso dazu wie Privatpersonen. Auch unsere beiden Partnerkooperativen in Nicaragua sind Mitglieder der Café Chavalo eG in Deutschland. Eingeladen ist jeder, der sich für guten Kaffee und verantwortungsvolles Wirtschaften in einem globalen Kontext begeistert.
Mit Deinem Beitritt unterstützt Du unsere Arbeit ideell und finanziell. Ohne seine Mitglieder ist Café Chavalo nichts. Eure Anteile tragen dazu bei, dass wir weiterhin Jahr für Jahr Bio-Kaffee bei unseren Parnterkooperativen in Nicaragua einkaufen und unsere langfristige Zusammenarbeit fortführen können. Als Dankeschön könnt Ihr Euren Kaffee auf Wunsch zu besonderen Konditionen beziehen.
Inzwischen ist es ganz einfach: Du kannst einfach unser Online-Formular ausfüllen und damit Deinen Beitritt erklären. Im Formular gibst Du ein Konto an, vom dem wir den Betrag für die Genossenschaftsanteile abbuchen können. Du musst mindestens einen Anteil á 500 Euro zeichnen. Aber Du kannst auch gerne mehrere Anteile erwerben. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben und eine Nachschusspflicht besteht auch nicht.
Überzeugt? Dann klicke gerne auf den Button:
Um Mitglied der Café Chavalo eG zu werden, musst Du mindestens einen Anteil á 500 Euro zeichnen. Ein Vielfaches ist natürlich ebenfalls möglich. Darüber hinaus wird kein Eintrittsgeld erhoben. Auch eine Nachschusspflicht besteht nicht.
Genossenschaftsmitglieder müssen mindestens einen Geschäftsanteil zeichnen und erhalten dafür ein Mitbestimmungsrecht bei allen wichtigen Entscheidungen. Die jährliche Generalversammlung wählt einen Aufsichtsrat, der den Vorstand der Genossenschaft kontrolliert. Der Vorstand ist zur Geschäftsführung und zur Vertretung der Genossenschaft nach außen berechtigt und verpflichtet. Wenn die Genossenschaft Gewinne erwirtschaftet, können Sie teilweise in Form einer Dividende an die Mitglieder ausgezahlt werden. Darüber entscheidet die Generalversammlung.
Die Summe der Geschäftsanteile bildet zusammen mit unseren Rücklagen das Eigenkapital der Genossenschaft. Damit tätigen wir Investitionen und finanzieren den Einkauf des Kaffees in Nicaragua.
Wenn Du Deine Mitgliedschaft beenden möchtest, kannst Du Deine Anteile mit einer Frist von zwei Jahren zum Geschäftsjahresende kündigen. Wir haben ein abweichendes Wirtschaftsjahr, das jeweils am 30.06. endet.
Aufgrund der Kündigungsfrist solltest Du daher nur Geld investieren, auf das Du nicht kurzfristig angewiesen bist.
Das höchste Organ der Genossenschaft ist die Generalversammlung. Sie trifft grundlegende Entscheidungen zur Ausrichtung der Café Chavalo eG. Das operative Geschäft und die alltäglichen Entscheidungen liegen in den Händen des Vorstands. Dabei wird er vom Aufsichtsrat kontrolliert.
Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Geschäftsanteile. Die Café Chavalo eG exisitiert inzwischen aber seit 2017 und es bewegt sich derzeit alles im grünen Bereich.